TransCentury Update No.3

 

 
 FR 16 NOV 18 • 19:30 • UT CONNEWITZ 

Egal ob Oper oder House-Party, Festival oder Underground-Club, das buntgescheckte Orchestra of Spheres versetzt mit seinem Freistil irgendwo zwischen Electro, Funkjazz und Avant-Rock überall die Massen in Bewegung. Chaotische Karambolagen, in denen süd- und westafrikanische Rhythmen und Musiken mit verzerrten Sechzigerjahre-Gitarren, Sci-Fi-Synthies und futuristischen Disco-Beats kollidieren. Die vierköpfige Band aus Neuseeland klingt und sieht dabei aus, als käme sie from Outta- Space, von einem fremden Planeten, auf dem Tanzen die gott- (oder alien-) gegebene Lebensform ist. Dargeboten wird das Ganze mit selbstgebauten Instrumenten - einer Keksdosen-Gitarre etwa, einer »Sexomouse« - Marimba oder einem E-Bass-Glockenspiel. Dass sich der promovierte Rechenkundler Dan Snaith (Caribou) als Fanboy bekennt («Part Sun Ra other-worldiness, part Sublime Frequencies and part ESG... Orchestra of Spheres blew me away«) dürfte auch daran liegen, dass das OoS Rhythmen auf einem höheren mathematischen Level anhäuft: multi-layered Robot-Beats treffen hier auf chaotische, aber niemals beliebige Patterns.